Home
Über uns
Angebot
Referenzen
Solarthermie
Photovoltaik
Förderungen
Downloads
Kontakt
Partner & Links

Solarthermie - Häufige Fragen

Wie funktioniert eine solarthermische Anlage?
Welche Voraussetzungen muss mein Haus erfüllen?
Wann lohnt sich eine Solaranlage?
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Einbau einer Solaranlage?
Wird mein kompletter Warmwasserbedarf gedeckt?
Wieviel Warmwasser kann eine thermische Solaranlage liefern?
Kann eine Solaranlage auch heizen?
Wie wird eine Solaranlage montiert?
Brauche ich eine Baugenehmigung?
Wie hoch ist die Lebensdauer einer Solaranlage?
Wann hat sich die Anschaffung der Solaranlage rentiert?
Wieviel kostet eine Solaranlage?
Welche Wartungs- und Betriebskosten entstehen?
Welche Förderungen gibt es zur Zeit?
Stimmt es, dass die Herstellung des Solarkollektors mehr Energie verbraucht, als sie in ihrer Lebenszeit erwirtschaften kann (energetische Amortisationszeit)?

 

Wie funktioniert eine solarthermische Anlage?

Eine gängige Solar-Anlage besteht aus dem Kollektorfeld auf dem Dach, dem Solarspeicher mit zwei eingebauten Wärmetauschern und einer Pumpe mit Sicherheitsgruppe. Diese Komponenten sind durch Rohre miteinander verbunden und stellen den Solarkreislauf dar.
Der übliche Flachkollektor besteht aus einem speziell beschichteten Kupferblech und darin eingepressten Kupferrohren, in denen die Solarflüssigkeit zirkuliert.
Treffen Sonnenstrahlen auf den Kollektor, dann geben sie fast 80% ihrer Energie an den Absorber ab. Die erwärmte Solarflüssigkeit wird mit einer Umwälzpumpe in den unteren Wärmetauscher des Speichers gepumpt. Dort gibt sie ihre Wärme an das kalte Brauchwasser im Speicher wieder ab. Das Brauchwasser erwärmt sich dadurch, steigt im Speicher nach oben und kann dann zum Duschen, Baden und im gesamten Haushalt verwendet werden.
Im Kollektor und im Wärmespeicher sind Themperaturfühler eingebaut. Ein Temperaturdifferenz-Regler setzt die Pumpe im Solarkreis nur dann in Gang, wenn die Kollektortemperatur über der unteren Speichertemperatur liegt.

 

Welche Voraussetzungen muss mein Haus erfüllen?
Wenn Sie Ihre Anlage auf dem Dach planen, ist eine Exposition zwischen Südwest und Südost günstig. Selbstverständlich sind auch West- und Ostdächer mit Dachneigungen bis zu 35° gut geeignet.

Mindestdachfläche:
Bei thermischen Solaranlagen sollten Sie eine unbeschattete zusammenhängende Dachfläche von mindestens 5m² haben. Das heißt, diese Fläche wird nicht durch Kamin, Dachfenster oder Entlüftungsschächte unterbrochen.

Statik / Tragfläche:
Normalerweise können Sie auf Ihrem Dach problemlos eine Solaranlage anbringen lassen. Erfahrungsgemäß stellt eine solarthermische Anlage für ein Gebäude kein statisches Problem dar. Das zusätzliche Gewicht können wir Ihnen je nach Größe der geplanten Anlage berechnen. Bei großen Hallen und Industriedächern empfehlen wir jedoch eine statische Berechnung.

Wann lohnt sich eine Solaranlage?
Viele denken, dass Solaranlagen nur funktionieren, wenn die Sonne lacht. Ein Irrtum. Die jährliche Sonneneinstrahlung in Deutschland ist etwa 80-mal so groß, wie der derzeitige bundesweite Energiebedarf.
Die Strahlen des glühenden Kraftwerks Sonne bahnen sich auch bei getrübten Himmel ihren Weg, wenn auch nicht mit der gleichen Intensität. In Deutschland liegt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung bei ca. 1.000 kWh/qm. Das entspricht dem Energiegehalt von rund 100 Litern Öl. Genügend, um Solaranlagen effizient zu betreiben.
Rund 60 Prozent des Warmwasserbedarfs eines deutschen Haushaltes können mit einer fünf bis sechs Quadratmeter großen Solarwärmeanlage gedeckt werden.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Einbau einer Solaranlage?
Der Einbau ist prinzipiell immer möglich. Auch im Winter können Anlagen in Betrieb gehen. Als Voraussetzung für die Installation muss das Dach eisfrei und trocken sein.
Wenn an Ihrem Gebäude gerade gebaut oder saniert wird bzw. Sie Ihren Warmwasserspeicher erneuern, ist der Anschluss einer Solaranlage besonders einfach.
Wenn sie noch in der Planung Ihres Dachs oder Neubedachung sind, dann können Sie zwischen indach-Komponenten (die Module sind gleichzeitig Dach) oder aufdach-Komponenten wählen.

Wird mein kompletter Warmwasserbedarf gedeckt?
Ihr Warmwasserverbrauch ist der wichtigste Parameter zur Auslegung der Solaranlage. Daher ist eine möglichst realistische Berechnung Ihres Verbrauchs die Vorraussetzung für eine effiziente Anlage. Haushaltsgeräte, wie Waschmaschinen und Geschirrspüler, sofern sie über einen Warmwasseranschluss verfügen, können beim Verbrauch wie eine viertel bis halbe Person gerechnet werden, je nach Sparsamkeit des Geräts.
Auch Geräte ohne direkten Warmwasser-Anschluß können durch ein entsprechendes Vorschaltgerät nachgerüstet werden.

Wieviel Warmwasser kann eine thermische Solaranlage liefern?
Eine SonnenWärme-Anlage mit vier Quadratmetern Kollektorfläche kann bereits bis zu 65 Prozent des Warmwasserbedarfs eines Vier-Personenhaushaltes für Bad, Küche und Waschmaschine decken.
Sie wollen zusätzlich solare Raumheizung?
Sonnenwärme-Anlagen zur Raumheizung haben eine größere Kollektorfläche und benötigen einen speziellen Speicher. Sie lassen sich problemlos in jedes gängige Heizungssystem integrieren und sparen je nach Dämmung des Gebäudes zwischen 20-80 Prozent Ihrer Heizkosten.

Kann eine Solaranlage auch heizen?
Sie können mit der thermischen Solaranlage neben der Brauchwasser-Erwärmung auch ihre Heizung unterstützen.
Solarsysteme zur Heizungsunterstützung arbeiten im Prinzip genauso wie Anlagen zur Trinkwassererwärmung. In aller Regel werden sie gleichzeitig zur Brauchwassererwärmung und zur Erzeugung von Heizwärme eingesetzt. In diesem Fall werden Kollektorflächen und Speicher zusätzlich an das Heizungssystem angeschlossen.
Ziel ist, das Wasser für den Heizkreis solar zu erwärmen oder zumindest vorzuwärmen und so Heizenergie einzusparen. Allerdings steht nun der größte Teil der Solarwärme im Sommer zur Verfügung, während die Heizwärme hauptsächlich im Winter benötigt wird. In den Übergangszeiten oder an klaren Wintertagen mit hoher Sonneneinstrahlung kann eine Solaranlage dennoch einen Beitrag zur Heizungsunterstützung leisten und vorallem die Heizperiode verkürzen.

Wie wird eine Solaranlage montiert?
Solarkollektoren sowie die Leitungen und Wärmespeicher lassen sich fast überall problemlos installieren. Sie können auf fertige Dächer oder Fassaden aufgesetzt oder von vornherein integriert werden. Beim Eigenheimbau erwartet den Verbraucher kein Mehraufwand. Die Nachrüstung ist in der Regel ohne große Umbauarbeiten möglich.
In der Regel dauert die Montage nicht länger als zwei oder drei Arbeitstage.

Brauche ich eine Baugenehmigung?
Solarkollektoren sind bauliche Anlagen im Sinne des Baurechts.
Im Prinzip ist ein Großteil der Solaranlagen genehmigungsfrei, es gibt aber unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesländern.
In Bayern sind Kollektoren in der Dachfläche, in der Fassade oder auf Flachdächern genehmigungsfrei;
im übrigen bis zu einer Fläche von 9qm (Art.63 Abs. 1 Nr. 2c BayBO).

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Solaranlage?
Qualitativ hochwertige Solaranlagen können bis zu 30 Jahre Wärme produzieren.
Die elektronischen Komponenten werden mit einer Lebensdauer von ca. 20 Jahren veranschlagt.

Wann hat sich die Anschaffung der Solaranlage rentiert?
Abhängig vom Warmwasserverbrauch, dem Energiepreis sowie den Heizgewohnheiten des Haushaltes ergeben sich verschiedene Zeiträume in denen sich die Solaranlage rentiert hat.
In einem Vier-Personen-Haushalt kann eine 60% Deckung des Trinkwarmwasserbedarfs, bei Heizungsunterstützung kann eine 30% Deckung des Heizwärmebedarfs erreicht werden.
Da die Amortisation sehr stark von der künftigen Energiepreisentwicklung abhängt, wäre eine Zeitangabe spekulativ. Aus diesem Grund verzichten wir an dieser Stelle auf Prognosen.

Wieviel kostet eine Solaranlage?
Zur groben Orientierung: Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung für einen Vier-Personen-Haushalt sind je nach Ausführung für 4.000- 6.000 Euro inkl. Montage erhältlich. Wer neben Warmwasser auch seine Öl- oder Gasheizung entlasten möchte, sollte mit weiteren 3.000-5.000 Euro rechnen.

Welche Wartungs- und Betriebskosten entstehen?
Aufgrund der verschiedenen Größen und Modelle der Anlagen, können wir keinen festen Betrag angeben. Gerne nennen wir Ihnen die ungefähren Wartungs- und Betriebskosten angepasst an die Anlage, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschneidert ist. Dazu bitten wir Sie mit uns telefonisch oder per E-mail Kontakt aufzunehmen.

Welche Förderungen gibt es zur Zeit?
Siehe unter Förderungen.

Stimmt es, dass die Herstellung des Solarkollektors mehr Energie verbraucht, als sie in ihrer Lebenszeit erwirtschaften kann (energetische Amortisationszeit)?
Dieses Gerücht hält sich leider sehr beständig. Tatsächlich liegt die energetische Amortisation von thermischen Solaranlagen je nach Bauweise und Ertrag zwischen 1,2 und 2,5 Jahren.

ˆ top

(c) 2007 Solarzentrum
Anfahrt Sitemap Impressum